Herzlich willkommen auf der Seite unseres Ortsvereins!

 

Starke Landmarken: Förderturm, Alte Schmiede (l.o.) und Kokerei Hansa (l.u.) in Mailoh, Begegnungszentrum DeusenKirche (r.o.) und Deusenberg mit der Kläranlage im Hintergrund.

 

 

Lob und Kritik für Konzept Hansa-Nord

Das Integrierte Handlungskonzept Hansa-Nord wird die SPD Mailoh-Deusen noch lange beschäftigen. Nach der Arbeitsklausur zum Thema trafen sich die Teilnehmer an der Kokerei Hansa zu einem Gruppenbild.

 

„Verkehrsprobleme bleiben außen vor“

Wohnen und Leben in Mailoh – über dieses Thema diskutieren die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Mailoh-Deusen fast in jeder Sitzung. Noch mehr Einblicke verschafften sich die Genossinnen und Genossen nun im Rahmen einer Arbeitsklausur.

Manfred Stankewitz vom Dezernat für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Sport und Freizeit sowie Gisela Nürenberg und Petra Binkhoff vom Amt für Wohnen und Stadterneuerung standen dabei Rede und Antwort zum Integrierten Handlungskonzept Huckarde-Nord.

Die Armutsrisikoquote in Dortmund liegt im oberen Bereich der vergleichbaren Großstädte. Allerdings wird hierbei u.a. nicht die unterschiedliche Miethöhe berücksichtigt, die in Städten wie Frankfurt und München wesentlich höher ist als in Dortmund. Mit einer Transferleistungsquote von 18,2 Prozent liegt Dortmund im oberen Bereich der deutschen Städte. Der Stadtteil Mailoh gehört zu den 11 statistischen Unterbezirken in Huckarde, in denen deutlich mehr Menschen von Sozialleistungen leben müssen als im Durchschnitt des Stadtbezirks.

Ort bei Bewohnern sehr beliebt

Hans-Jürgen Bieniek zitierte aus dem Statistikatlas L2015 der Stadt Dortmund, danach ist nur in der Nordstadt die Entwicklung der Beschäftigungsquote zwischen 2008 und 2013 noch ungünstiger und in keinem anderen Stadtteil ist die Entwicklung der Arbeitslosenquote schlechter als in Mailoh.

Dabei ist der Ort bei seinen Bewohnern sehr beliebt. Bezahlbare Mieten und ein gut funktionierendes soziales Umfeld sorgen für einen extrem niedrigen Wohnungsleerstand. Ein Stadtteil mit vielen jungen Familien  – der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund sowie Kindern und Jugendlichen ist überdurchschnittlich hoch. Und für die müsse es mehr Angebote, wie Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten geben, fordert der Ortsverein. „Vier öffentliche Spielplätze und ein ,Affenkäfig’ für Ballsportanlagen für die Älteren“ sind zu wenig, machte SPD-Mitglied Hans-Jürgen Bieniek deutlich.

Landmarken vernetzen

 Spielmöglichkeiten könnten zusätzlich im Gustav-Heinemann- und Wengepark geschaffen werden, so der Vorschlag der Sozialdemokraten. Auch das Jugendhaus in Deusen müsse von städtischer Seite aus wieder belebt werden. Die Stadt hatte vor einigen Jahren dort ihren Treff geschlossen, weil Betreuungskräfte fehlten. Inzwischen gäbe es jedoch wieder Pläne, einen Treff in Deusen einzurichten, informierte Ratsvertreterin Susanne Meyer.

Zudem fehle eine fußläufige, bzw. radfahrtaugliche Vernetzung der 12 Landmarken des Hansa Reviers zwischen Emscherallee im Westen, Mooskamp im Norden, dem Dortmund-Ems-Kanal im Osten bis zum angrenzenden Hafengebiet im Süden, ergänzte SPD-Mitglied Rolf Hahn. Diese in den nächsten Jahren zu realisieren, ist auch ein Ziel des Amtes für Stadterneuerung. Möglichst bis zum Jahr 2027, wenn die Internationale Gartenausstellung ins Ruhrgebiet kommt. Und es mangelt an Wohnbauflächen.

Verkehrsprobleme belasten Anwohner

Rund 9,36 Millionen Euro werden Land und Stadt voraussichtlich in das Projekt Huckarde-Nord stecken. Die SPD vor Ort begrüßt diese Initiative. Trotzdem fehle etwas Wesentliches, machten OV-Vorstandschef Gerhard Hendler und Vorstandsmitglied Peter Strege deutlich: „Ohne eine vernünftige Verkehrsplanung funktioniert hier gar nichts“. Sowohl Mailoh als auch Deusen werden vom immer stärker werdenden Verkehrsaufkommen, u.a. durch den Bau der KV-Anlage gebeutelt. Diese Probleme werden auch im Integrierten Handlungskonzept beschrieben, doch eine Lösung haben die Planer dabei nicht im Fokus. Das sei Aufgabe der Verkehrsplanung, erklärten Gisela Nürenberg und Petra Binkhoff. Ein Grund für die Genossen, die nächste Veranstaltung zu diesem Thema zu planen.

 Info

- Das integrierte Handlungskonzept Huckarde-Nord soll Verbindungen schaffen und die regionale Anziehungskraft Huckardes stärken.

- Gelder sollen ab Mai 2017 unter anderem für neue und bestehende Kinder- und Jugendtreffs, Aufenthaltsflächen, für die Vernetzung und Aufwertung von Freiflächen,  den Grünanger der Kokerei Hansa und Freizeitaktivitäten auf dem Deusenberg, für eine Attraktionssteigerung des Betriebswerkes Mooskamp, die Umnutzung des Salzlagers zur Veranstaltungsarena und für ein Haus- und Hofprogramm fließen.

- Das Konzept kann aus dem digitalen Nachrichtenportal der Stadt Dortmund heruntergeladen werden.

     

Hover me

News

„Wir brauchen einen sozialen Arbeitsmarkt, der dauerhaft ausfinanziert ist und den Menschen feste, sozialversicherte Beschäftigungsverhältnisse...

Weiterlesen

Mit Blick auf die Fusionsgespräche zwischen ThyssenKrupp und dem indischen Stahlkocher Tata Steel macht sich die Dortmunder Bundestagsabgeordnete und...

Weiterlesen

Nachdem das NRW-Innenministerium gestern bereits den Verteilungsschlüssel für die auf Dauer angelegten zusätzlichen Finanzmittel des Bundes an die...

Weiterlesen