10 Sternfahrttreffen der AG 60 plus ins Erzgebirge

Die AG 60 plus der SPD Dortmund- Wickede hat sich an der Sternfahrt beteiligt. Es waren mit 23 Personen aus Wickede unter insgesamt 250 Teilnehmern. Die Veranstaltung war wie immer gut organisiert. Bei schönstem Wetter haben konnte man viel sehen. U. a. waren die Teilnehmer mit der historischen Fichtelberg-Eisenbahn in Cranzahl unterwegs und weiter mit dem Bus über Schwarzenberg nach Annaberg- Buchholz. Ein weiterer Ausflug führte sie nach Freiberg. Hier lauschten sie einem Orgelspiel auf der berühmten Silbermann - Orgel. Weitere Fahrten führten nach Karlsbad und Loket in Tschechien bzw. nach Marienberg und Seiffen. Im Hotel wurde abends für Unterhaltung gesorgt. 

Besuch der Alten Akademie

Die Arbeitsgemeinschaft 60plus der SPD Dortmund - Wickede besuchte die Alten Akademie im Westfalenpark.
Die Alten Akademie ist im ehemaligen Park Café östlichen Teil des Westfalenparks über dem historischen Eingang an der Baurat-Marx-Allee zu erreichen. Das denkmalgeschützte Gebäude, ein städtebauliches Juwel, wurde vor mehr als 40 Jahren als Alten Akademie renoviert. 
In den vier Jahrzehnten ihres Bestehens hat die Alten Akademie hervorragendes geleistet. Heute ist sie ein zertifiziertes Forum für Bildung und Begegnung. Ihre Schwerpunkte liegen in Gesprächskreisen einer Vielzahl von Weiterbildungsseminaren, Exkursionen und Offene Alten Akademie. Die zweite Vorsitzende der gemeinnützigen Gesellschaft Frau Marlies Schellbach stellte der AG 60 plus das umfangreiche Programm der Alten Akademie vor und führte die Teilnehmer durch das Haus. 
Die Mitglieder von 60 plus wurden darüber informiert, wie wichtig die Weiterbildung im Alter für eine positive Lebenseinstellung ist.

Kommunalpolitische Radtour der Wickeder SPD

Bei strahlendem Sonnenschein und idealem Fahrradwetter konnte der Vorsitzende der SPD Do-Wickede, Stefan Vorbau rund 30 Interessierte RadfahrerInnen auf dem Platz vor Haus Lucia begrüßen. 
Unter den Mitfahrenden waren neben den Mitgliedern der Wickeder SPD der örtliche Ratsvertreter Friedhelm Sohn, der Bezirksvertreter Dirk Sanke, Vereinsvertreter von KG Rotgold und interessierte Bürger.

Erster Haltepunkt war die Kindertageseinrichtung Langschedestraße. Die neugebaute Kita liegt direkt neben der Steinbrink-Grundschule in Dortmund-Wickede und bietet Platz für 75 Kinder in vier Gruppen.

Weiter ging es zum Flüchtlingsdorf in Morgenstraße. Seit Mitte März 2017 ist diese Einrichtung geschlossen und wird von einem Sicherheitsdienst bewacht.
Langfristige Verträge mit den Vermietern der Container verhindern zurzeit den Rückbau.

Nur wenige Meter entfernt - an der Bachgrundschule - könnte ein kleines Nebengebäude interessant für die AWO sein. 
Die Arbeiter Wohlfahrt in Dortmund Wickede nutzt derzeit einen Keller in der Bachgrundschule. Der Zugang zu den Räumen ist nicht Barrierefrei und bietet kein Tageslicht
Das Nebengebäude wiederum bietet beides.

Der nächste Haltepunkt befand sich am Pleckenbrink. Hier erläuterte Friedhelm Sohn die Neubaugebiete und im unteren Bereich des Pleckenbrinks die sanierungsbedürftige Fahrbahndecke.
Die Sanierung verzögert sich weil bisher kein Unternehmer an der Ausschreibung interessiert war. Außerdem sollen die Rohre im Untergrund im Zuge der Fahrbahnsanierung auch erneuert erden.

Am Haltepunkt "Jugendspielplatz Baedekerstrasse" erläuterte Friedhelm Sohn den Hintergrund für diese Baumaßnahme. Im Zuge der Erweiterung der angrenzenden Kata wurde der Jugendspielplatz verkleinert.
Unter dem Motto "Kräfte messen, Ausdauer, Chillen und Abhängen" soll der verbleibende Platz neu gestaltet werden. Der Untergrund wurde bereits vorbereitet.
Für die weiteren Maßnahmen meldete sich bisher kein Unternehmer auf die Ausschreibung.

Letzter Halt war das Neubaugebiet Etzelweg. Hier erklärte Stefan Vorbau das zwischen Brunhildstrasse und Dollersweg ca. 25 Einzel- und Doppelhäuser sowie Reihen- oder Mehrfamilienhäuser geschaffen werden.
Die verengte Zufahrt soll in dem Zuge verbreitert werden. Zum Ärgernis der Anwohner wurden die Grabeland Pachtverträge bereits vor 5 Jahren gekündigt und das Grundstück verwildert seit dem.

Zum Abschluss der Radtour kehrten die TeilnehmerInnen in den "Alten Hellweg" ein und wurden dort mit kühlen Getränken und leckeren Grillsachen begrüßt. 
Zur Begrüßung und zur Freude der Mitfahrenden war die Landtagsabgeordnete und neue Generalsekretärin der NRW SPD Nadja Lüders anwesend.

Nachbarschaftskampagne

Nachbarschaftskampagne

Der SPD Ortsverein Dortmund-Wickede hat am 27. Juli seine Nachbarschaftskampagne fortgesetzt und mit Bürgern, die Anregungen oder Beschwerden haben, diese vor Ort angesehen.
An der Einmündung Brütingsweg/Thurmacker sind die Bordsteine ca. 10 bis 12 cm hoch, so dass mobilitätseingeschränkte Personen mit Rollstühlen oder Rollatoren diese nicht ohne fremde Hilfe überwinden können. In den Mehrfamilienhäusern am Brütingsweg wohnen inzwischen viel ältere Mitbürger, die auf diese Mobilitätshilfen angewiesen sind. Es müssten daher auch in diesem Einmündungsbereich behindertengerechte Bordsteinabsenkungen vom städtischen Tiefbauamt eingebaut werden.

In der Straße „Am Thurmacker“ hat sich südlich der Einmündung Am Münzenkamp“ ein kleines Loch aufgetan, das seit mehreren Wochen abgesperrt ist und dadurch die die Durchfahrt auf der Straße „Am Thurmacker“ sperrt. Die Anwohner müssen deshalb große Umwege fahren. Wann mit einer Reparatur der Straße zu rechnen ist, lässt sich zur Zeit nicht absehen. Es ist jedoch wünschenswert, dass dies bald geschieht, damit die Wohnhäuser wieder problemlos erreicht werden können.

Ein weiterer Kritikpunkt der Anwohner aus dem Bereich Thurmacker ist der Zustand des Verbindungswegs zwischen „Am Thurmacker“ und Eichwaldstraße. Dieser Weg – die kürzeste Verbindung zu den Einkaufsmöglichkeiten an der Eichwaldstraße - ist sehr holprig mit vielen Flicken und Aufbrüchen, die für Rollstuhl- und Rollatorfahrer nur mit Hilfe zu befahren ist. Hier ist die Sanierung des stark frequentierten Weges dringend erforderlich.

Am westlichen Ende des Verbindungsweges zwischen der Bremmenstraße und der Zufahrt zu Lidl/Edeka ist ein Stück Zaun gesetzt, hinter dem sich Abfall und Unkraut/Wildkraut ansammelt. Um den Weg besser reinigen zu können, wäre der Ersatz des Zaunes durch ein oder zwei Pfosten sinnvoll.

Am Wickeder Hellweg in Höhe Haus Kessel wird von Anwohner die Lärmbelastung beklagt, die durch die Fahrbahnschäden verursacht werden. Insbesondere poltern die LKW zu jeder Tages- und Nachtzeit über die geflickten Fahrbahnstellen und führen zu einer unerträglichen Lärmbelastung der Anwohner.

Ebenfalls über Lärmbelastung durch Fahrbahnschäden auf der Wickeder Straße zwischen den Häusern 176/178 klagen die Anwohner. Nach der Verlegung von Elektrokabeln quer über die Straße ist die Fahrbahn nicht wieder ordnungsgemäß hergestellt worden. so dass hier vor allem bei Bussen und Lastwagen die Stöße besonders wahrnehmbar sind. Hier ist ebenfalls eine fachgerechte Reparatur der Fahrbahn erforderlich.

Im Rahmen der EDG-Aktion Sauberes Dortmund haben wir heute am Altwickeder Hellweg die Grünstreifen gereinigt. 

Bei schönstem Wetter haben wir mit Greifzangen bewaffnet die achtlos weggeworfenen Flaschen und Verpackungen aus den Büschen gezogen.

Sogar ein Grill war unter den Fundstücken. Vielen Dank an die fleißigen Helfer ! 

Februar 2018: Jahreshauptversammlung und Vorstandswahlen

Unser Ortsverein hat in seiner gut besuchten Jahreshauptversammlung am 4. Februar in der AWO Begegnungsstätte am Dollersweg den Vorstand neu gewählt. Neuer Vorsitzender ist Stefan Vorbau, der von Dirk Sanke, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte, den Staffelstab überreicht bekam. Friedhelm Sohn, Ratsmitglied, ist stellvertretender Vorsitzender. Dieter Töpfer ist weiterhin Schriftführer, sein Stellvertreter ist Karlheinz Wetzel. In die Funktion des Kassierers wurde Peter Spaenhoff gewählt. Beisitzer sind Tobias Gola, Dirk Sanke, Eugen Stawinoga und Tim Vorbau. Revisoren sind Hildegard Runne, Reinhard Preuß und Wolfgang Weick.

Darüber hinaus haben wir auch die Delegierten und Ersatzdelegierte für die Stadtbezirkskonferenz am 14.03.2018 und den Unterbezirksparteitag am 28.04.2018 gewählt. In den UB-Beirat haben wir Anna Spaenhoff, und Dieter Töpfer als Delegierte sowie Dirk Sanke und Peter Spaenhoff als Ersatzdelegierte gewählt.

Für den Stadtbezirksvorstand wurden einstimmig Anna Spaenhoff als stellvertretende Vorsitzende sowie Stefan Vorbau und Karlheinz Wetzel als Beisitzer nominiert.

Der neue Vorstand der Wickeder SPD wird sich weiterhin intensiv im Dialog mit den Wickedern um die Belange vor Ort kümmern und damit die erfolgreiche Arbeit fortsetzen. 

 

Als Versammlungsleiter hatten wir Jens Peick, den stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden  eingeladen, der uns abschließend auch noch über den Stand der GroKo-Verhandlungen informierte und im einzelnen begründete, warum der Unterbezirk Dortmund mit großer Mehrheit die Beteiligung der SPD an einer neuen Koalition mit CDU/CSU ablehnt.

Nachbarschaftskampagne

Unsere Nachbarschaftskampagne ist gestartet.
Wir sind wie in den vergangenen Jahren wieder auf Nachbarschaftstour. Hinweise aus der Bevölkerung werden ernst genommen und mit den Betroffenen vor Ort besprochen. Was mit einem Telefonat erledigt werden kann, wird sofort weitergegeben und ansonsten in Anträge an die Bezirksvertretung Brackel gefasst. Wichtig ist festzustellen, das nicht jede Anregung oder Beschwerde im Sinne der Bevölkerung erledigt werden kann. Wo die Verwaltung oder die Ordnungshüter dies anders sehen , enden unsere Möglichkeiten. Es konnte in den vergangenen Jahren einiges verändert und im Sinne der Bevölkerung verbessert werden. Beispielsweise, der Grünschnitt an Wegesrändern, zusätzliche Bänke im Wickeder Ostholz und die Gehwegerneuerung in der Kortschstrasse u.v.a.
Aktuell haben wir uns mit Anwohnern des Molnerweg und der Kortschstrasse getroffen.
Die Anwohner beklagen die Müllsituation rund um das Hochhaus im Molnerweg und die Verkehrssicherheit im Bereich der Kita Molnerweg.
Die Anwohner beklagen die Mülsituation vor dem Hochhaus, d.h. der Müll wird unsortiert entsorgt, Hausrat wird dazugestellt und daher nicht von der EDG abgeholt . Der Spielplatz für die Kinder ist in katastrophalem Zustand 
und als solcher nicht zu akzeptieren. Die Grünflächen rund um den Spielplatz werden von Erwachsenen in den Abendstunden nach Alkoholkonsum zum urinieren genutzt. Diese unhaltbaren Zustände sind im Sinne der Kinder und der Anwohner abzustellen. Hier ist die Verantwortung des Eigentümers zu klären.
Ein als Fußweg ausgeschilderter Bereich wird infolge fehlender Absperrung als Durchgangsstraße missbraucht. Dies wird an die zuständigen Stellen weitergeleitet .
Anregungen zur Verbesserung von Schwachstellen und die Beseitigung von Ärgernissen bitte unter Angabe des Namens an Dirk Sanke, sandiro(at)t-online.de oder unter 0231-278770(Anrufbeantworter).
Wie in den vergangenen Jahren gilt " Wir versprechen nichts, aber wir kümmern uns und wir kommen vorbei. Versprochen!

Dirk Sanke

Flüchtlingsdorf Morgenstraße

Das Flüchtlingsdorf Morgenstraße in Dortmund-Wickede ist Vergangenheit! Die erste große Container-Übergangseinrichtung für Flüchtlinge in Dortmund ging 2015 an den Start, die Planungen dazu wurden von heftigen Proteste begleitet. Beide Bürgerinformationsveranstaltungen konnten nur unter Polizeischutz stattfinden, Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka musste wegen einer Morddrohung geschützt werden und einige direkte Anwohner sind bis heute keine wirklichen Freunde der Einrichtung geworden. 

Mehr als 400 Menschen haben in den fast zwei Jahren hier gewohnt, die letzten Bewohner sind vor gut einer Woche zusammen mit einem Teil der Betreuer in das Flüchtlingsdorf Haferfeldstraße in Brackel umgezogen. Eine Abschiedsfeier der Mitarbeiter, die anschließend die letzte Nacht in der Einrichtung schliefen, beendete das Kapitel. Czierpka: „Da sind tatsächlich einige Tränen geflossen“. Zuletzt siedelte Kerstin Edler, als Leiterin vom ersten Tag an mit dabei, auch noch Dorfkater Ricky nach Brackel um. 

Der Aufbau der Container bereitete der Spezialfirma große Schwierigkeiten - learning by doing. Die Container hatten in den Niederlanden jahrelang als Bürocontainer gedient. Sie als Wohnungen umzubauen war schwieriger als gedacht und es dauerte viel länger als geplant, bis die Stahlkisten endlich halbwegs als Lebensraum taugten. Am 16. März 2015 zogen dann die ersten Flüchtlinge ein, es waren die jungen Männer, die schon ein Vierteljahr lang unter schwierigen Bedingungen in den Brügmann-Hallen hatten leben müssen. Hier konnten sie endlich in Zwei- und Dreibett-Containern ein gewisses Maß an Privatspähre finden, entsprechend froh waren die Wickeder Neubürger. Interessant: Zum Schluss waren unter den nach Brackel umgesiedelten Bewohnern immer noch Männer aus dieser ersten Gruppe! Denn während es für Familien überraschend schnell gelang, passende Wohnungen zu finden, sind junge Männer kaum im Wohnungsmarkt zu vermitteln.  

Im Dorf begann ab März das pralle Leben: Es wurden Blumengärten im kargen Wickeder Boden angelegt, Musik gemacht, Deutsch gelernt, Behördengänge vorbereitet, an Fahrrädern gebastelt, Umzüge in eigene Wohnungen organisiert. Mehrere Kinder wurden geboren und natürlich bekamen die jungen Männer immer auch mal wieder Besuch - keine einfache Situation, auch nicht für die Betreuer, die hier die Hausordnung durchsetzen mussten. 

Legendär waren die fröhlichen Dorffeste, die gemeinsam mit den vielen ehrenamtlichen Helfern begangen wurden. Immer ein wuseliges Treiben auf dem ehemaligen Parkplatz. Zeitweise wohnten mehr als 170 Menschen in der für 150 Personen ausgelegten Einrichtung, Flüchtlinge aus vielen Ländern dieser Erde, selbst drei Chinesen logierten hier für mehrere Wochen. Da blieben Konflikte natürlich nicht aus. Doch das vielsprachige Helferteam konnte viele Meinungsverschiedenheiten und Streitereien frühzeitig entschärfen. Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka: „Die AWO hat hier von Beginn an sehr klug gearbeitet und der Sprachkompetenz der Mitarbeiter einen hohen Stellenwert eingeräumt. Auch der Präsenzdienst wurde zuletzt von den eigenen Mitarbeitern erledigt, die genau so geschult waren wie die pädagogischen Kräfte. Das hat sich ausgezahlt.“. Der Bezirksbürgermeister, selbst Wickeder Bürger, war oft zu Gast in der Einrichtung und lobt die freundliche Stimmung, die hier trotz aller Einschränkungen herrschte. „Eine Flucht ist eine schlimme Lebenserfahrung, niemand von uns möchte so etwas je erleben. Hier konnten die Menschen zur Ruhe kommen und wieder Fuß fassen“. Kein Wunder, dass viele der Flüchtlinge immer wieder an die Morgenstraße zurückkamen, auch als sie schon eine eigene Wohnung gefunden hatten. 

Was bleibt in Wickede? Die Erinnerung an viele nette Kontakte und die Gewissheit, dass sich in solchen Notfällen in Windeseile eine große Welle der Hilfsbereitschaft organisiert, teilweise selbst organisiert. Die Menschen aus dem Stadtbezirk haben sehr schnelle Mittel und Wege gefunden, den Flüchtlingen zu helfen und ihnen den Weg in unsere komplizierte Gesellschaft zu ebnen. Und das waren es nicht nur die schwierigen Asylgesetze, selbst profane Dinge wie das allfällige GEZ-Schreiben mussten erklärt und erledigt werden. Baulich werden die Container noch einige Zeit stehen bleiben, niemand kann vorhersagen, wie sich die weltweite Lage entwickelt. Und mittelfristig wird sich das ganze Gelände an der Morgenstraße ändern, denn der Bebauungsplan Pleckenbrink, Br 213, befindet sich bereits in Arbeit.