Aktueller Planungsstand "Gelände Zeche Gottessegen/ Telekom-Gelände in Kirchhörde" - unsere Forderungen in der Presse

Die SPD-Ortsvereine Kirchhörde-Löttringhausen und Bittermark haben in einem gemeinsamen Pressetermin ihre Forderungen zu den geänderten Bebauungsplänen deutlich gemacht...

Die SPD Ortsvereine Kirchhörde-Löttringhausen und Bittermark begrüßen grundsätzlich den Plan einer Nutzung des ehemaligen Geländes der Zeche Gottessegen/ Telekom Lager für Wohnraumzwecke.

Besonders wichtig ist uns die Schaffung von sozial geförderten Wohnungen, die gerade in dem hochpreisigen Stadtbezirk dringend benötigt werden.

Frühere Planungen von Investoren sahen für das Gelände eine Bebauung mit 250 Wohneinheiten, einer Kindertagesstätte und Einzelhandel zur Nahversorgung vor.

In der letzten Information an die Bezirksvertretung Hombruch stellte das Planungsamt durch Herrn Thabe eine aktualisierte Planung vor. Diese neue Planung sieht nunmehr eine Verdoppelung der Wohneinheiten auf 500 sowie den kompletten Verzicht auf Einzelhandel zur Nahversorgung vor. Lediglich die Planung einer KiTa wird übernommen.

Die SPD Kirchhörde-Löttringhausen und Bittermark fordert:

  • Überarbeitung des Planungskonzeptes mit dem Ziel der Integration von Einzelhandel zur Nahversorgung

    • Die aktuelle Einkaufssituation in der Kirchhörder Mitte ist bereits extrem angespannt und führt teilweise zu chaotischen Zuständen in Bezug auf die Parkplatzsituation.

    • Sowohl die Nahversorgung in der Kirchhörder Mitte als auch in Löttringhausen ist vom Planungsgebiet deutlich über dem im Masterplan Einzelhandel genannten Abstandsbereich von 500 Metern entfernt.

    • Eine Schwächung des vorhandenen Einzelhandels durch neue Nahversorger im Planungsgebiet ist zusätzlich auch nicht gegeben.

    • Eine zusätzliche Nahversorgung im Planungsgebiet dient auch der Versorgung der 2500 Bürger im Wohnbereich Bittermark, die schon bisher unangemessen lange Wege in Kauf nehmen müssen.

  • Erstellung eines tragfähigen Verkehrskonzeptes

    • Eine Bebauung des Geländes mit 500 neuen Wohneinheiten bedeutet auch eine zusätzliche Belastung des Verkehrsraums um mindestens 750 zusätzliche Kraftfahrzeuge. Selbst wenn die Planungen eine ausreichende Anzahl an Stellplätzen (z.B. auch durch Tiefgaragen) vorsehen würden, wird dieser Zuwachs erhebliche Auswirkungen auf die Verkehre zum und vom neuen Wohngebiet haben.

    • Neben der zusätzlichen Belastung der Hagener Straße, die schon heute eine Hauptverbindung vom Süden Richtung Innenstadt darstellt, sehen wir große Probleme auf den direkten Verbindungen über Nebenstraßen in westlicher Richtung nach Hombruch.

    • Die SPD Kirchhörde-Löttringhausen und Bittermark fordert daher ein entsprechendes Verkehrskonzept, das diesen zusätzlichen Belastungen ausreichend Rechnung trägt.

 

Die Ruhr Nachrichten berichten in der Ausgabe vom 10.05.2021 über unsere Positionen.