Körne BLOG. Dafür setzen wir uns aktuell ein!

 

Um unser Dorf noch Lebenswerter zu gestalten, hat der Ortsverein Körne bereits auf seiner Klausurtagung im Januar diesen Jahres, einige Themen herausgearbeitet, die sich zum Großteil auch auf Anregungen der Bürgerinnen und Bürger beziehen. Die Schwerpunkte liegen hierbei vor allem auf den Bereichen Ortsentwicklung (Infrastruktur), Zusammenleben (Vereine und Gewerbe), Bildung (Schule & Kita) sowie Mobilität & Verkehr.
In dieser Rubrik finden Sie Neuigkeiten zu diesen Themen und Informationen rund um Anfragen an die

Pressemitteilung zum Radverkehr

25.07.2019 | PS

Neue Wege durch Dortmunds Osten

Fahrt aufnehmen soll der Radverkehr nach Meinung der SPD in Kaiserstraßenviertel und Körne.
„Wir finden es gut, dass Rat und Verwaltung durch den Masterplan Mobilität und das Programm emissionsfreie Innenstadt mit dem Radweg an Ost- und Schwanenwall das Radfahren als mobile Alternative attraktiver machen wollen. Der Weg in die City mit dem Fahrrad ist leider mit lückenhaften, schlecht gekennzeichneten und auch zugeparkten Radwegen beschwerlich. Die zwangsläufig in Teilbereichen erforderliche Teilnahme am Straßenverkehr auf dem Hellweg stellt häufig ein KO-Kriterium für die Benutzung des Fahrrads dar.“ beschreibt Heinz-Dieter Düdder (Vors. SPD Körne) die aktuelle Situation. Das soll jetzt anders werden.

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Sachstand Lärmschutzwand

25.07.2019 | PS

 

Mit dem schlechten Zustand der Lärmschutzwand, am Sportplatz an der Spreestraße, hat sich die Bezirksvertretung am 28.06.16 in Form einer Anfrage an die Verwaltung befasst. Mit der Antwort hat die Verwaltung am 20.09.16 .u.a. mitgeteilt: „sodass bestenfalls mit einer Realisierung der Sanierungsmaßnahme im 2. Quartal 2017 zu rechnen ist.“

Auch nach Ende der vorläufigen Haushaltsführung 2019 ist nicht erkennbar, dass mit einer Sanierung der Lärmschutzwand – u.a. Löcher im Erdhügel, poröses Netz mit durchsickerndem Erdreich, großflächig totes Holz – begonnen wird.

Durch die weitere Verschlechterung des Zustands ist die Lärmschutzfunktion bei einem Verein, der allein mit 16 Jugendmannschaften wertvolle gesellschaftliche Arbeit leistet, nur noch partiell gewährleistet. Wir bitten daher die Bezirksvertretung, mit dem gebotenen Nachdruck den Sachstand beim zuständigen Fachbereich einzufordern und auf eine zeitnahe Sanierung einzuwirken.

Durch einen öffentlichen Bericht des Rechnungsprüfungsamtes am 14.03.19 zum Thema Lärmschutzwände hat sich inzwischen herausgestellt, dass der Fachbereich seine Chancen zur Verbesserung einräumen musste!

 

 

 

Schulbedarfsplanung Innenstadt-Ost

23.07.2019 | PS

Unsere aktuelle Anfrage an die Verwaltung der Stadt Dortmund im Hinblick auf die erhöhte Geburtenrate in unserem Stadtbezirk und die Schulbedarfsplanung der Uhland- und Liborischule:

Die steigende Bevölkerungszahl in Innenstadt-Ost wird nach den Betreuungsengpässen in der Vorschulphase auch Auswirkungen an den Grundschulen haben. Die heute schon vorhandene Raumknappheit im Schul- und OGS Bereich an der Libori Grundschule (2 zügig) und Uhland Grundschule (1 zügig) sollte nicht erst bearbeitet werden, wenn der steigende Bedarf wie an der Hohwart Grundschule nur mit Provisorien befriedigt werden kann. 

Vor diesem Hintergrund bitten wir, in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung einen Prüfauftrag bzw. eine Anfrage einzubringen:

Die Verwaltung wird gebeten, eine Angebotsausweitung an der Libori- und der Uhland Grundschule im Rahmen der Schulbedarfsplanung zu prüfen. Für die Uhland Grundschule soll hierbei auch eine Einbeziehung des direkt an die Schule angrenzenden Grundstücks Körner Hellweg 56 mit einem maroden Gebäude erfolgen. Zur Zukunft des Grundstücks hatte die Liegenschaftsverwaltung im Herbst 2018 eine Prüfung zugesagt.

Die Bezirksvertretung erwartet einen zeitnahen Bericht über das Ergebnis der Prüfung.

 

 

Aufstellen von Bänken am Körner Platz

21.07.2019 | PS

Unsere aktuelle Anfrage an die Verwaltung der Stadt Dortmund zum Thema "BeSitzbare Stadt" bzw., zu den zugesagten Bänken an der TÜV Wiese:

Die Bezirksvertretung hat sich am 19.06.2018 u.a. mit der Aufstellung von Bänken am Körner Platz und dem südlichen Fußweg über die TÜV Wiese befasst. Bis heute sind die Beschlüsse nicht umgesetzt, obwohl es nach Angaben des Fachbereichs zur Beschleunigung von Standardaufgaben Rahmenverträge gibt.

Auf dem Körner Platz fehlt seit einem Verkehrsunfall in 2017 eine Bank. Aufgrund der hohen Aufenthaltsqualität für Familien mit kleinen Kindern u.a. Fahrrad fahren üben besteht Handlungsbedarf für die zugesagten Bänke.

Für den südlichen Fußweg TÜV Wiese sollte mindestens 1 Bank vom nördlichen Fußweg versetzt und außerdem eine Beleuchtung installiert werden. Auf der Nordseite stehen 2 Bänke und mehrere Sitzmöglichkeiten auf Steinen nebeneinander mit entsprechenden Auswirkungen in der sozialen Kontrolle und dem subjektiven Sicherheitsempfinden in der Abendzeit.

Hier haben wir bisher keine Rückmeldung von Seiten der Verwaltung erhalten.

 

Rente

08.09.2018 | HDD

Die Rente ist sicher – noch ein funktionierender Generationenvertrag? Mit dieser Frage befasste sich der SPD Ortsverein Körne bei seinem monatlichen Treffen. Als Gesprächspartner war Michael Taranczewski eingeladen, der sich als Vorsitzender im Ratsausschuss Arbeit, Soziales und Gesundheit mit konkreten Auswirkungen vor Ort befasst.

„Die beschlossenen Sofortmaßnahmen, die teilweise Beschlüsse aus 2017 betätigen, nehmen wir zur Kenntnis. Wir bedauern, dass die Grundprobleme wieder einmal verschoben wurden.Der konkrete Gestaltungswille der Bundes-SPD für eine grundsätzliche Reform des Rentensystems ist nicht erkennbar“ berichtet Heinz-Dieter Düdder (Vors. des Ortsvereins)

Die Finanzierung der Rentenversicherung sollte in Richtung Bürgerversicherung auf eine breite Grundlage gestellt werden, die z.B. auch Einkünfte aus Kapitalvermögen sowie Vermietung und Verpachtung einbezieht.

Vermisst wird auch ein nachhaltiges Finanzierungskonzept für versicherungsfremde Leistungen. „Am Beispiel der verbesserten Mütterrente wird deutlich, dass die Beitragszahler immer mehr Leistungen finanzieren, denen keine Einnahmen gegenüber stehen. Wir verstehen die gesellschaftliche Zielrichtung. Wir erwarten aber, dass derartige Leistungen konkret im Bundeshaushalt dargestellt und nachhaltig gegenfinanziert werden. Gerade für jüngere Menschen, die sich über ihre Rente nach 2040 und eine mögliche Explosion der Beiträge Gedanken machen, muss die Finanzierung gesellschaftlicher Aufgaben transparent sein“ erläutert Christina Alexandrowiz (stv. Vorsitzende des Ortsvereins).

Diskutiert wurde auch die unsichere Rentenperspektive durch Niedriglöhne und einen sozialen Arbeitsmarkt. „Mit dem derzeitigen Mindestlohn von 8,84 €uro je Stunde ist der Aufbau eines Rentenanspruchs oberhalb des Existenzminimums nahezu unmöglich. Auch für den aktuellen Lebensunterhalt muss häufig nach dem Sozialgesetzbuch aufgestockt werden. Lösung kann nur eine deutliche Anhebung der Mindestlöhne sein – gutes Geld für gute Arbeit!“ berichtet Michael Taranczewski.

Begrüßt wird die Einführung eines sozialen Arbeitsmarktes, für den die Dortmunder SPD und die Dezernenten Birgit Zörner und Thomas Westphal lange gekämpft haben. „Es macht Sinn, Menschen, die für den 1. Arbeitsmarkt keine Chancengleichheit mitbringen, eine langfristige Perspektive auch für die Teilhabe am Berufsleben aufzubauen“ so Düdder. Die Basis ist aber skeptisch, ob bei der Umsetzung die Stellschrauben richtig gedreht werden. „Wir erwarten eine Beitragsveranlagung für Arbeitslosen- und Rentenversicherung auf der Grundlage der im jeweiligen Betrieb gültigen Tariflöhne. Mit einer geringeren Grundlage z.B. auf Mindestlohnbasis, sind negative Folgewirkungen vorprogrammiert“ fasst Taranczewski die Diskussion zusammen.